01.10.2026, Beginn: 20:00 Uhr

Weird Ugly Fish (LT)

Weird Ugly Fish - Aistė Kalvelytė (drums) and Julius Čepukėnas (electronics) perform music that goes beyond genre boundaries. In their creative work one can sense influences from various music styles, starting with free jazz, krautrock, punkrock, including but not limited to IDM and ambient. The compositions of Weird Ugly Fish are long dynamic musical journeys that contrast improvisational elements with rigid constructions.

The first public performance by the Weird Ugly Fish happened in summer of 2021. Since then the duo has been actively performing in Lithuania and abroad, most notably: Vilnius Mama Jazz Festival [2024, Vilnius, Lithuania], Lt.art Vienna Festival [2023, Vienna, Austria], Claws Of Saurtopia Noise Fest [2024, Leipzig, Germany], Vilnius Jazz Festival [2024, Vilnius, Lithuania], jazzahead! [2025, Bremen, Germany].


In October of 2024 the band released their second album “Cannot Disappear”. Album release was followed by video clip premiere.


Foto: Rytis Seskaitis


07.10.2026, Beginn: 20:00 Uhr

Zusammen lesen #17

Die Unabhängige Lesereihe „zusammen lesen“, die von Klaus Stoertebeker und Julia Knaß organisiert und kuratiert wird, will in Graz einen Treffpunkt für an Gegenwartsliteratur interessierte Menschen schaffen. Literatur wird als soziale Praxis des Austauschs verstanden, weswegen im Format der Lesereihe Lesende zueinander in Beziehung gesetzt werden und in Resonanz mit dem Publikum treten wollen. Durch solidarisches Miteinander soll ein kollektiver Zusammenhang, ein Ort gemeinsamen Reflektierens, Vernetzens und Handelns entstehen. Zum 17. Termin sind die Autor*innen Franziska Füchsl, Kerstin Hatzi und Esma Ahmedi eingeladen.

Zu den Autor*innen


Franziska Füchsl, Schriftstellerin, Übersetzerin und Setzerin, *1991 in Putzleinsdorf, lebt in Wien und Kiel. Füchsl arbeitete als Hilfstschak in der Metallverarbeitung und studierte daraufhin Deutsch und Anglistik an der Uni Wien sowie Sprache und Gestalt an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Seit Anfang 2025 ist Füchsl Co-Herausgeberin von „Triëdere – Zeitschrift für Theorie und Literatur“. Bücher: „Tagwan“ (2020) und „Die Straßen sind sichtbar“ (2023) im Ritter Verlag, „Am Rande der Müh“ (2026) in der Edition Thanhäuser. http://www.ffxl.xyz


Kerstin Hatzi, geboren 1991 in Deutschlandsberg, Studium der Germanistik an der Universität Graz, Arbeiten als Regieassistentin und Dramaturgin am Volkstheater Wien und Vorarlberger Landestheater. Seit Mai 2025 Mitarbeiterin (Programm, Gastveranstaltungen, Presse) im Literaturhaus Graz. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, 2025 Finalistin des FM4-Wettbewerbs Wortlaut.


Esma Ahmedi, lebt in Wien, Studium der Sprachkunst an der Angewandten, schreibt Lyrik und Kurzprosa.


Foto: KerstinHatzi, Gregor Pirgie


09.10.2026, Beginn: 20:00 Uhr

LEYA (US)

LEYA, the American duo of harpist Marilu Donovan and vocalist/violinist Adam Markiewicz, creates work within a singular world. Through a lone LP, a cassette, three EPs, a mixtape, an adult film, and a flurry of collaborations, they have traced far corners of the international underground while gracing major fashion runways, the home page of PornHub, and institutions like MoMA and the Palais de Tokyo. Cohorts include Eartheater, Actress, Ecco2K, Brooke Candy, Sega Bodega, james K, Varg2TM, claire rousay, Okay Kaya, Chanel Beads, HTRK and many more.

Crafted of three basic elements - detuned harp (designed in a system by Donovan for the project), operatic yet beguiling vocals (delivered in an unlikely range by Markiewicz), and the enmeshment of his violin sound within those vocals, the duo has sought to explore as widely as possible with their language, creating work that continually defies what might seem possible. The New York Times has called it “the auditory equivalent of awakening in the fog of a bad dream only to discover you’re still trapped in the nightmare,” while The Guardian describes “a titanic feat … music that sounds simultaneously 300 years old and somewhere from the distant future.”


Link: Youtube


Foto: LEYA


09.10.2026, Beginn: 20:00 Uhr

Late Night Musikprotokoll - Tag 1

Das Café Wolf ist die Festivalbar und Late-Night-Bühne des ORF musikprotokoll.

Im legendären Stammlokal vieler Musiker:innen kommt man schnell ins Gespräch. Das Café in der Annenstraße öffnete 1931. Walter Wolf baute es in den 1970er-Jahren um und richtete es im damals modernen Stil ein, der bis heute das Flair der Bar bestimmt. 2017 übernahmen Thomas Fink und Michael „Mitch“ Stoiser die Leitung. Sie bieten mittwochs und donnerstags ein breit angelegtes Kultur- und Musikprogramm an.


Für das ORF musikprotokoll öffnet das Café Wolf auch am Freitag und Samstag seine Pforten. Den Festivaltagesausklang am Freitag kuratiert und hostet Rainer Binder-Krieglstein, selbst Pop-Experimentator und Schlagzeuger bei Projekten von Bernhard Lang. Am Samstag gibt es eine Carte blanche für musikprotokoll-Künstler:innen, die unter anderem der in Kyjiw lebende Ian Spektor nutzt. Er zeigt im Graz Museum eine berührende Audiodokumentation über Verlust, Erinnerung und Alltag im Krieg.


Link: Programmübersicht Musikprotokoll 2026


10.10.2026, Beginn: 20:00 Uhr

Late Night Musikprotokoll - Tag 2

Das Café Wolf ist die Festivalbar und Late-Night-Bühne des ORF musikprotokoll.

Im legendären Stammlokal vieler Musiker:innen kommt man schnell ins Gespräch. Das Café in der Annenstraße öffnete 1931. Walter Wolf baute es in den 1970er-Jahren um und richtete es im damals modernen Stil ein, der bis heute das Flair der Bar bestimmt. 2017 übernahmen Thomas Fink und Michael „Mitch“ Stoiser die Leitung. Sie bieten mittwochs und donnerstags ein breit angelegtes Kultur- und Musikprogramm an.


Für das ORF musikprotokoll öffnet das Café Wolf auch am Freitag und Samstag seine Pforten. Den Festivaltagesausklang am Freitag kuratiert und hostet Rainer Binder-Krieglstein, selbst Pop-Experimentator und Schlagzeuger bei Projekten von Bernhard Lang. Am Samstag gibt es eine Carte blanche für musikprotokoll-Künstler:innen, die unter anderem der in Kyjiw lebende Ian Spektor nutzt. Er zeigt im Graz Museum eine berührende Audiodokumentation über Verlust, Erinnerung und Alltag im Krieg.


Link: Programmübersicht Musikprotokoll 2026


15.10.2026, Beginn: 20:00 Uhr

Die Buben im Pelz (A)

Pre Album Release Party: “Menschen Ohne Freunde”. Die Pioniere der österreichischen Dialekt-Welle veröffentlichen im Oktober ihr neues Album „Menschen Ohne Freunde“. Eine Platte voller morbider Melancholie. Persönliche Erfahrungen mischen sich mit Beobachtungen aus der Stadt an der Donau. Das Sinistre flirtet mit dem Romantischen, bissiger Humor ist fixer Bestandteil.

Die Songs erzählen von Vergänglichkeit, Isolation, aber auch neuen Anfängen und dem kurzen Moment großer Liebe. Manchmal klingt das musikalisch waidwund, dann wieder kuschelig und leichtfüßig, wie in Zuckerwatte aus dem Wiener Prater verpackt.


Grantige, morbide Melancholie scheint ein Fundament der Wiener Seele zu sein. Und auf dieser Unterlage bauen Die Buben Im Pelz seit über zehn Jahren ihre Dialekt-Rock-Songs. Persönliche Erfahrungen mischen sich mit Geschichten und Beobachtungen aus der Stadt an der Donau, das Sinistre flirtet mit dem Romantischen, bissiger Humor ist fixer Bestandteil.


Nach einem Rendezvous mit den Songs von Lou Reed und Velvet Underground kehren die Buben 2026 mit eigenen Liedern zurück. Die erste Single „Luft“, vom kommenden neuen Album, ist eine wehmütige Reflexion abgelaufener Liebe, erzählt von Vergänglichkeit und neuen Anfängen. Aber weil wir in Wien sind, der sterbenswertesten Stadt der Welt, kommt das nachdenkliche „Luft“ kuschelig und leichtfüßig in beschwingter Watte verpackt daher.


Links: noiseappealfacebook


Foto: Cizek-Graf



21.10.2026, Beginn: 20:00 Uhr

Manuel Alcaraz Clemente (E)

ON:DRUMS ist eine Solo-Performance für Drumset, die die vielen Dimensionen des Schlagzeugs in der zeitgenössischen Musik erkundet.

Konzipiert und kuratiert von Manuel Alcaraz Clemente, stellt das Programm die Vielseitigkeit des Instruments anhand von Werken von Frank Zappa, Enno Poppe, Sarah Nemtsov und Sami Klemola heraus – ergänzt durch zwei eigens für Manuel Alcaraz Clemente komponierte Werke von Diego Jiménez Tamame und Soyeon Park.


Das Projekt wurde bereits im Kulturkotter Graz sowie im Rahmen des Festivals Wien Modern und im Studio Eberhard in Wien präsentiert. Mit jeder Aufführung lädt Manuel Alcaraz Clemente das Publikum dazu ein, das Drumset neu zu hören – facettenreich, erfinderisch und voller neuer klanglicher Möglichkeiten.


Link: Video-Teaser


Foto: Markus Bruckner/PHACE


22.10.2026, Beginn: 20:00 Uhr

ANYX (D)

ANYX is the solo project of Berlin-based composer and performance artist Anna Lucia Nissen, working across experimental songwriting, electronics and live performance. Supported by DJ Top_S (Grrrls DJ Crew)

Originally trained as a sculptor, she gradually shifted her practice from physical objects towards voice and performance. While her materials have changed, she continues to sculpt songs with the same attention to form, space and resonance.


Starting with voice and language as her primary material, she builds visceral performances in which voice and melody move between fragile intimacy and full-bodied intensity. As these songs unfold, voice, body and space become intertwined, blurring the boundaries between concert, ritual and performance art. Pipe organ, piano, synthesizers and processed field recordings shape these songs, while drones, looping percussion and shifting textures envelop the listener.


Her work explores what remains of human connection in a world that increasingly feels disembodied and isolated. Through embodied performance, she searches for states of resonance where tenderness persists amidst isolation and decay.


Supported by Initiative Musik, her debut solo album Starlink—co-written with Alexander Rathbone and Tobias Textor—will be released via La Rubia Producciones on August 28, 2026. Rooted in her sculptural approach to composition, the album explores themes of ecology, alienation and digital overwhelm.


Recent performances include appearances at Volksbühne, KW Institute for Contemporary Art and Fusion Festival, as well as supporting These New Puritans at Lido Berlin and Circuit des Yeux at Kantine am Berghain. In September 2026, ANYX will present her album release concert in Berlin, featuring guest appearances by Kristof Hahn (Swans) and Andy Aquarius.


Prior to ANYX, Nissen co-created the collaborative project Anchoress, releasing Cockdust (2025), which received coverage in The Quietus and Under the Radar, following the debut EP In Times Where Eyes Are Low (2020).


For fans of: Anna von Hausswolff, Circuit des Yeux, Martha Skye Murphy, Keeley Forsyth, Scott Walker

Links: Instagram, Video: Window In Your EyesLadybirds Spine

Foto: Michaela Knizova


28.10.2026, Beginn: 20:00 Uhr

Archive Pleasure Social Club

TBA

Das Institut 16 Jazz- und Popularmusikforschung der Kunstuni Graz
hütet 50.000 Schallmedien, die seit den 1960er Jahren gesammelt und
durch die Privatarchive von Dietrich Schulz-Köhn (Jazzexperte) und
Ekkehard Jost (Musikwissenschaftler) erweitert wurden.


Für den Archive Pleasure Social Club ziehen Mitarbeiter*innen des
Instituts einmal im Monat eine Selektion aus den Kästen und machen sie
im Café Wolf körperlich erlebbar. Dabei werden die Mechanismen
ausgeschaltet, die das Akademische oft vom Sinnlichen entfernen.


Foto: KUG


29.10.2026, Beginn: 20:00 Uhr

Synesthetic4 (A)

Das progressive österreichische Urban-Jazz-Quartett Synesthetic4 wurde 2017 von Peter Rom und Vincent Pongracz gegründet. Ihre Musik verbindet Elemente von Nu Jazz mit experimentellem Hip-Hop und zeitgenössischer Electronica und bewegt sich dabei „souverän zwischen Wahn und Witz“ (© Tom Gsteiger).

Ihr Debütalbum Pickedem wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, und 2024 erhielt das Ensemble den ersten Österreichischen Jazzpreis. Nun erscheint ihr viertes Studioalbum „Bread“. Bands, die über einen längeren Zeitraum zusammenarbeiten und regelmäßig Musik veröffentlichen, stehen oft vor der Frage, ob sie sich auf neues Terrain wagen, vertraute Themen vertiefen, ohne sich zu wiederholen, oder sich bewusst auf Wiederholung einlassen sollen.


Das dritte Album von Synesthetic4 „Ahwowha“ (2023), war kompositorisch eindeutig eine kompromisslose, konzeptionelle Vertiefung von Ideen mit starkem Fokus auf die Postproduktion.


Diese allmähliche Intensivierung der Themen wird mit „Bread“ deutlich durchbrochen.


“…angenehm , unkalkulierbare Energiefelder der Exzentrik.” (Ljubisa Tosic, Der Standard)


Vincent Pongrácz – Klarinette, Stimme
Peter Rom – Gitarre
Manuel Mayr – Bass
Andreas Lettner – Schlagzeug


Foto: Astrid Knie


31.10.2026, Beginn: 20:00 Uhr

10 JAHRE CAFÉ WOLF !!!