AKa Rinde (D)
ist das Soloprojekt von Andrej Dietrich, der unter anderem Saiten und Stimmbänder bei der Band Dÿse flattern lässt.
Auf dem Weg vom Geburtsaal hiefte man zusammen mit dem Berliner Label Noisolution Records im Mai 2025 das Debütalbum -K I D S-. Von der Fachpresse gehuldigt, und sogar zu einem der besten Alben des Jahres im Classic Rock Magazine gekürt, geht es im November mit neuer Single auf -transparente Molotow Tour- durch Deutschland und Österreich.
-Refused auf Akustik-, -androgyne Brian Molko Klangästhetik-, -der Mittelfinger an die Norm-
Mit Bassdrum, Stahlsaitengitarre, Percussion und Gesang zündet der akustische Molotowcocktail ohne zu fackeln. Tanzbar jazzzig groovy - vor allem ehrlich punkig verrotzt, entzerrt AKaRinde die Gedanken der Vernunft und bündelt bittersüße Momente und steile Abhänge für eine Live-haftige Begegnung mit seinem Gegenüber.
Hier wird kein Liederabend bespielt, hier gehts um Hingabe und Respekt - Sprengkraft und Attitüde mit Herz!
Links: homepage, Instagram, bandcamp
Foto: Andy Lehmann
Sunset Images (MEX)
In the depths of Mexico City, a maelstrom of sound has been brewing, Sunset Images, a sonic entity -fueled by the unyielding passion of Samuel Osorio- has transcended the influences of krautrock, shoegaze, and punk into a layered soundscape of dissonance, cathartic release, and emotional depth.
With a growing reputation for their intense live performances, Sunset Images has shared stages with notable bands, toured extensively across multiple continents and released a series of EPs and a LP that confront violence, racism and misogyny, and had dealt with subjects like loneliness, anger and desperation.
This journey has lead them into their highly anticipated debut with Dedstrange, the label founded by none other than the mastermind behind A Place To Bury Strangers and the FX pedal company Death by Audio, Oliver Ackermann, who sought out and brought them into the Dedstrange tribe of sonic outcasts, where Sunset Images has found the perfect home and only label that could match their vision for massively distorted and inextricable sound.
Their new album, "Oscilador", set to drop on January 23, 2026, is a sonic resistance manifesto that embodies the perpetual cycle of birth, decay, chaos, and resolution that rules our world. Fractured synths, pulsating vocals, primitive drum beats, and feedback-drenched guitars collide, creating an aural landscape that's both disorienting and irresistible – brutal, raw, and honest, yet accessible, chaotic, and beautiful, like the world itself.
Foto: Daniel Pichardo
Sophie Adelt (A)
JANKA (A)
JANKA findet das Besondere im Banalen – es geht um ganz alltägliche Gefühlsausbrüche, sterbende Zimmerpflanzen, Mobilfunkanbieter oder um die Abneigung gegen Oliven. Die vierköpfige Indie-Pop-Band aus Innsbruck verpackt nahbare deutschsprachige Texte in verspielte Arrangements mit treibenden Bläsermelodien und ganz viel Leichtigkeit.
Mal von lässigen Disco-Funk-Rhythmen getragen, mal mit Einflüssen der Hamburger Schule, mal mit einem Hauch Bossa Nova – genau diese Mischung verleiht dem Sound Eigenständigkeit und setzt ihn deutlich vom glattgebügelten Deutschpop ab. Ob auf kleinen Bühnen oder vor großem Publikum, JANKA entführt uns in ihre eigene Welt – eine Welt voller unverblümter Ehrlichkeit.
Hinter dem Quartett stecken Sängerin, Texterin und Gitarristin Bianca Ehrenstraßer, Trompeterin Carole Bidaine, Bassist Martin Bayer und Schlagzeuger Finn Achatz.
Foto: Maximilian Märk
Pfiat Di Gott
Männergesangsverein Stallhofen singt steirische Trauerlieder. Konzert und Gespräch über Abschiedskultur in der Steiermark
Pfiat Di Gott – Archiv Steirischer Trauerlieder organisiert eine diskursive Konzertveranstaltung. Der Männergesangsverein Stallhofen singt sein Repertoire traditioneller Steirischer Trauerlieder. Zwischen
den Liedern findet ein Gespräch über steirische Abschiedskultur mit dem Publikum statt. Die aussterbende musikalische Gattung soll in neuer Umgebung eine Auseinandersetzung mit dem Thema Abschied und Tod in der steirischen Musiklandschaft anregen.
Musik
Männergesangsverein Stallhofen
Moderation
Dr. Eva-Maria Hois (Akademie der Wissenschaften)
Lukas Maier (pfiatdigott.at)
Foto
Zerina Džubur
Archive Pleasure Social Club
TBA
Das Institut 16 Jazz- und Popularmusikforschung der Kunstuni Graz
hütet 50.000 Schallmedien, die seit den 1960er Jahren gesammelt und
durch die Privatarchive von Dietrich Schulz-Köhn (Jazzexperte) und
Ekkehard Jost (Musikwissenschaftler) erweitert wurden.
Für den Archive Pleasure Social Club ziehen Mitarbeiter*innen des
Instituts einmal im Monat eine Selektion aus den Kästen und machen sie
im Café Wolf körperlich erlebbar. Dabei werden die Mechanismen
ausgeschaltet, die das Akademische oft vom Sinnlichen entfernen.
Foto: KUG